Mika (8) steht vor einem Lebensweg voller Hürden

Posted on 15. Mai 2012

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come-on.de  – Artikel vom 15.05.2012:

NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Auf den ersten Blick ist Mika ein ganz normaler achtjähriger Junge: blonde Haare, Brille, vielleicht ein bisschen schüchtern. Seiner Mutter macht seine Entwicklung allerdings große Sorgen, denn bei Mika haben Ärzte das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine leichte Form von Autismus. Seitdem das bekannt ist, sucht seine Mutter verzweifelt nach einer Schule, die den Jungen aufnehmen kann.

Eingeschult wurde Mika vor knapp drei Jahren in einer Iserlohner Grundschule. „Dort wurde jahrgangsübergreifender Unterricht angeboten“, begründet seine Mutter Andrea Arndt, warum sie sich für diese Schule entschieden hat. Mika, der als überdurchschnittlich begabt gilt, konnte dort also als Lernanfänger bereits mit den älteren Mitschülern lernen. Bald gab es aber jede Menge Probleme – und den Verdacht, dass Mika unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) oder unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden könnte. Eine falsche Annahme, wie sich herausstellen sollte.

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Posted in: Asperger-Syndrom