Mathe-Genie fühlt sich in „seiner“ Welt gefangen

Posted on 17. April 2012

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Kreiszeitung – Artikel vom 17.04.2012:

In einem Flyer der Autismus-Hilfen der Lebenshilfe hat ein damals neunjähriger Junge mit einem Bild und wenigen Worten die Welt beschrieben, in der er lebt. Man muss schon hart gesotten sein, um sich von dieser Schilderung nicht berühren zu lassen. Der Junge heißt Heinrich und ist Autist. So sehr er sich das wünscht – es ist ungeheuer schwer für ihn, Kontakt zum „Außen“ aufzunehmen.

Heinrich E. wird von der Lebenshilfe betreut und begleitet, seit er vier Jahre alt war, berichtet Hille Laue, Einrichtungsleiterin Frühe Hilfen. Bei Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung sind bestimmte Fähigkeiten häufig weit überdurchschnittlich ausgeprägt. Manche Autisten sind regelrechte Mathe-Genies oder können lange Zahlenfolgen und Buchstabenreihen auch dann fehlerfrei wiedergeben, wenn sie sie nur einen Augenblick lang betrachtet haben. Das ist bei Heinrich ähnlich.

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