Man darf nicht fragen: Bei wem lohnt sich Inklusion?

Posted on 1. Februar 2012

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Der Tagesspiegel – Artikel vom 31.01.2012:

Stephanie Loos über den Schulerfolg ihres autistischen Sohnes, die Pläne der Politik und die Sorgen betroffener Eltern.

Frau Loos, seit Oktober nehmen Sie an den Konsultationen über das Inklusionskonzept teil. Wie ist Ihre Zwischenbilanz?

Ich bin sehr enttäuscht darüber, wie der Prozess abläuft. Die Verwaltung hat sich zwei Jahre Zeit gelassen, das Konzept zu entwickeln; daraufhin haben wir Eltern in einer Resolution kritisiert, dass wir nicht einbezogen wurden. Nicht einmal der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen wurde beteiligt. Dabei ist es die Pflicht der Politik, die Betroffenen zu beteiligen – das ist in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben. Die Konsultationen sind keine tatsächliche Beteiligung.

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Posted in: Autismus