Die Realität nach „Rain Man“

Posted on 21. März 2011

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Frankfurter Allgemeine Zeitung – Artikel vom 21.03.2011:

Für Laien ist die Frage, worin die Krankheit Autismus besteht, seit dreiundzwanzig Jahren geklärt. Damals kam der Film „Rain Man“ in die Kinos, Dustin Hoffman verkörperte den erwachsenen Autisten Raymond, einen Mann mit phänomenalem Zahlengedächtnis. Seitdem ist das Bild, das große Teile der Bevölkerung vor Augen haben, wenn sie von Autismus hören, weitgehend festgelegt: Autisten sind demnach skurrile und tollpatschige Menschen, die mit einzelnen, großen Geistesgaben gesegnet sind. Ansonsten sind sie nicht in der Lage, selbständig zu leben, leicht erregbar und bisweilen stur und zwanghaft – dabei aber durchaus liebenswert.

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